Kürrenberg
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Blick Aktuell, 15.08.2016. Von Bernd Schmitz

Idyllischer kann sie einfach nicht liegen, diese neue Wassertretanlage mitten in der Naturschönheit des Kürrenberger Waldes. „Schön ist sie geworden, die neue Attraktion mit gesundheitsfördernder Wirkung“, da waren sich alle einig - ob Mayens Bürgermeister Rolf Schumacher, Ortsvorsteher Siegmar Stenner, der Vorsitzende des Verkehrs- Verschönerungsvereins, Dieter Boes, sowie Forstamtsleiter Peter Göke. Aber auch alle weiteren Anwesenden, Vereinsmitglieder und die Bürger Kürrenbergs bekundeten mit ihrem Lob und ihrem Beifall ihre Hochachtung vor der Leistung der „Macher“ - wahre Idealisten, bei denen die Schönheit und die Attraktivität der Heimat höchste Priorität besitzt. Bei dem von einem höher liegenden Wasserzulauf gespeisten Areal wurde Material im Werte von 4.500 Euro verwandt: 21 Tonnen Wasserbausteine, zehn Tonnen Basaltsteine, drei Tonnen Basaltsplit, sieben Tonnen Verlegesplitt, drei geriffelte 6 mm starke Alu Bleche für den reibungs- und gefahrlosen Durchlauf und ein Quadratmeter Fertigbeton hat man verarbeitet.

Dazu wurden natürlich Sponsoren angesprochen, die bei der Maßnahme finanzielle und tatkräftige Unterstützung leisteten. So kam von der KSK Mayen, der VOBA RheinAhrEifel, dem RWE Aktiv vor Ort und der Aktion EVM mit Herz eine beträchtliche Geldspende. Materialspenden steuerten MAYKO, das Forstrevier Mayen und die Gartengestaltung Christian hinzu. Geräteunterstützung lieferten der Löschzug der Feuerwehr Kürrenberg, der Betriebshof der Stadt Mayen, Wolff Transporte sowie das Sägewerk Rosenbaum. Darüber hinaus standen Dieter Wolf, die Stadtverwaltung Mayen, KomAktiv sowie das Jugendhilfezentrum Bernardshof bei diesem Mitte März begonnenen Vorhaben „Wassertretbecken“ hilfreich zur Seite. Bei der Durchführung und dem Ausbau ab Anfang Mai leisteten acht Personen fast 300 Arbeitsstunden.

 

Idee war bereits vor 40 Jahren vorhanden


 

 

Ortsvorsteher Siegmar Stenne und Dieter Boes gaben den Gästen einen Überblick: „Bereits vor 40 Jahren war der Gedanke da, die Quelle im Wald zu nutzen, um ein Wassertretbecken mit frischem Quellwasser zu speisen. Diese Quelle war schon vor dem Ersten Weltkrieg eine wichtige Wasserversorgung von Kürrenberg. Später wurde sie auch zur Versorgung des Viehs genutzt. In den 70er Jahren wurde bereits ein Becken ausgehoben und die Durchleitung unter dem Wanderweg erstellt. Warum die Arbeiten allerdings damals eingestellt wurden, ist nicht bekannt“, teilten beide dem aufmerksam zuhörenden Auditorium mit. Das Ganze entwickelte sich zu einem unschönen Tümpel, bis man seitens des Vorstandes des Verkehrsvereins darüber diskutierte, das Projekt „Wassertretbecken“ wieder aufleben zu lassen. „Und wir packten gemeinsam die Sache an“, freute sich Dieter Boes, der Vorsitzende des Vereins, gegenüber „Blick aktuell“. Natürlich ging dies nicht ohne behördliche Genehmigung durch diverse Instanzen.

„Aber am 26. Januar wurde diese Genehmigung erteilt, und das Ergebnis können Sie heute bewundern“, so Boes, der sich, gemeinsam mit Siegmar Stenner, Rolf Schumacher und Peter Göke, schon mal seiner Schuhe und Strümpfe entledigte, um frischen Mutes im Storchengang durch die kühlen Fluten zu waten.

Überrascht reagierte Bürgermeister Schumacher: „Vom Sumpfloch zu einer Superanlage, da kann man nur gratulieren. Eine ganz tolle Sache. Ich komme gerne nach Kürrenberg, weil es hier im höchsten Stadtteil Mayens eine Vielzahl von lebendigen Aktivitäten gibt. Feuerwehr, Gesangverein, Sportverein oder der Verkehrsverein, in Kürrenberg gibt es engagierte Menschen dafür. Ich möchte es auf einen Nenner bringen: ‚Was brauchen wir noch nach Bad Wörishofen zu gehen, wir haben die Kneipp Möglichkeit direkt vor Ort‘“. Und Forstamtsleiter Peter Göke fügte augenzwinkernd hinzu: „Ich empfehle, nach hitzigen Diskussionen, gerade im hier im Forstbereich die nötige Abkühlung zu finden“.

 

Attraktivität der Stadt wird erhöht


 

 

Für den Wald-Fachmann Göke entwickelt sich das Ganze immer mehr zum „Erholungswald“. Solche Bereicherungen sind, falls sie in Schuss gehalten werden, eine touristische Verbesserung und mit Sicherheit eine Erhöhung der Attraktivität der Stadt Mayen. Wie sagte doch einst Pfarrer Kneipp „Wassertreten wirkt zur Abhärtung auf den ganzen Körper, kräftigt die Natur, wirkt auf die Brust und erleichtert das Atmen und wirkt besonders bei Eingenommenheit des Kopfes und bei Kopfschmerzen“.

Die Kürrenheimer und die Wanderer können sich freuen, eine solche Attraktion in der Idylle des Waldes quasi „vor der Haustür“ zu haben.

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