Kürrenberg
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Sechs Tonnen Eichen-Stamm für Kürrenberg

250 Jahre alter Baum zieht spektakulär um

Für eine Riesen-Überraschung sorgte dieser Tage das Forstrevier Maifeld. Revierförster Ullrich Bechtoldt stellte den Organisatoren des Bildhauersymposiums in Kürrenberg einen sechs Meter langen und 250 Jahre alten Eichenstamm für das Symposium 2015 als Spende zur Verfügung. 1,30 Meter Durchmesser hat der Stamm und ist nach Berechnungen von Christoph Rosenbaum von Holzbau Rosenbaum knapp sechs Tonnen schwer. Der Baum stand im Garten des Kinderhortes Mäusenest in Polch und musste gefällt werden, da ein Pilz die Wurzeln befallen hatte. "Der Baum hatte bereits mächtig Schlagseite und wurde zunehmend zu einer Gefahr für unsere Kinder", erklärt Hortleiter Michael Klöckner.

Ullrich Bechtoldt veranlasste die Fällung des Baumes.

"Wir waren zunächst ratlos, wie wir diesen riesigen Stamm von Polch nach Kürrenberg bekommen sollten", berichtet Vereinsvorsitzende Anke Körber vom Verkehrsverein Kürrenberg, der Ausrichter des Bildhauersymposiums ist.

Hilfe erhielt der Verkehrsverein von der Firma Holzbau Rosenbaum aus Mayen. Christoph Rosenbaum erklärte sich bereit, mit Spezialkran den Stamm unendgeltlich aus dem ummauerten Garten des Hortes zu bergen und nach Kürrenberg zu bringen. "Sechs Tonnen klemmt man sich nicht mal eben auf die Schulter", beschreibt Körber die Schwierigkeiten bei der Bergung. Die Bergung in Polch dauerte eine Stunde.

Dieter Wolff ist bereits als Künstler für den Stamm gesetzt. "Ich bin schon in der kreativen Hochphase, was ich mit so einem einzigartigen Stamm machen werde", freut sich Künstler. Das nächste Bildhauersymposium in Kürrenberg ist im Sommer 2015 geplant.

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